Mangel ist eine Illusion

Veröffentlicht von Marion Elend am

Im Vorangehen auf dem Seelenweg wird es dir an nichts mangeln.

Wie las ich gestern so treffend verfasst: 
Ich habe keine Zeit, mich um Geld zu kümmern. 
Ich habe Wichtigeres zu tun.

Eine deutlichere Ansage als mein Wunsch nach einem bedingungslosen Leben. Doch in der Essenz perfekt zueinander passend. 
Schon so einige Zeit ist es mein Gefühl, dass wir nicht gekommen sind, um zu arbeiten. 
Wir sind gekommen, um zu schöpfen. Um das durch uns und aus uns fließen zu lassen, wofür wir gekommen sind. 
Wir kamen mit Gaben, um sie zu geben. Da kann es einfach nicht sein, dass wir unsere Energie darauf verwenden sollen, uns irgendwie zu verbiegen, um ausreichend Mengen des derzeit gültigen Tauschmittels anzuhäufen, nur um dann in einer verbleibenden freien Zeit, uns dem zu widmen, was wirklich durch uns erschaffen werden möchte.

Unsere Gaben sind das Wichtige. 
Das Universum kümmert sich um den Rest.

Es mag illusorisch klingen, da es sicher nicht mit einem Fingerschnipsen, in einer Sekunde oder an einem Tag umgesetzt werden kann. Nicht für die ganze Welt. 
Doch für uns selber haben wir in jedem Moment die Möglichkeit, genau dies als Wahrheit in Erwägung zu ziehen und danach zu leben.

Wenn jeder erkennt, wofür er kam, 
wenn jeder das tut, wofür er kam, 
wenn jeder seine Gaben in die Welt gibt, 
zum Wohle aller, 
dann wird auch jeder versorgt sein.

Dieses unfassbar komplexe System Erde mitsamt all seiner Lebewesen ist im Grunde so konstruiert, dass es sich selber trägt, dass es im Gleichgewicht schwingt. 
In der „Werkseinstellung“ läuft dieses System wie am Schnürchen.

Doch der Mensch hat sich zur Krone der Schöpfung ernannt. Er hat sich angemaßt, das System auszubeuten. Die Erde, ihre Rohstoffe, und all das Leben, das auf ihr zu finden ist. Der Mensch hat sich angemaßt, sich selber auszubeuten. Manche stellten sich über andere und vergaßen, dass wir alle Eins sind. Dass wir einst im Einklang lebten und dafür gedacht sind, im Einklang zu leben.

Im Einklang ist Mangel eine Illusion.

Der Weg dorthin mag kein leichter sein. 
Doch er wird leichter, mit einem jeden, der sich erinnert. 
An die Einheit, 
an den Ursprung, 
an die vollkommene Göttlichkeit in einem jeden. 
Gott hat sich nicht milliardenfach auf Erden verkörpert, um sich dort zu bekämpfen. 
Wir sind hier, um uns, um unsere Göttlichkeit in Liebe und Freude zu erfahren. Und ein jeder, der dies erkennt und sich auf den Weg macht, bringt uns dem ursprünglichen Einklang wieder nahe.

Warte nicht ab bis dein Nachbar sich auf den Weg macht, 
geh voran.

Es wird ein Domino werden, eine Welle, ein Tsunami, ausgelöst durch einen einzigen Flügelschlag, doch mach mit – geh voran und lebe die Liebe, die du bist.

Lebe die Gaben, mit denen du kamst und hilf mit, den Mangel als die Illusion zu erkenne, der er ist.

Es ist alles da!

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